Es mag sehr früh erscheinen, sich Gedanken darüber zu machen, wie man mit den abgestorbenen Hecken, Sträuchern und Stauden im Garten umgeht. Schließlich ist noch Winter. Trotzdem ist dies der richtige Zeitpunkt, denn Sie möchten früh da sein.

Vor dem Frühjahr umpflanzen
Wer sich im Sommer an einem schön bewachsenen Garten erfreuen möchte, muss sich jetzt Gedanken machen, alte Pflanzen zu entfernen und neue Pflanzen zu pflanzen. Das liegt daran, dass es auf den Frühlingsanfang ankommt, und wir können das nicht so einfach datieren. Abhängig von den Wetterbedingungen haben wir manchmal einen frühen Frühling, während es in einem anderen Jahr einen Monat später sein kann. Durch den Lebenszyklus der Pflanze über die Jahreszeiten wollen wir dem Frühlingsanfang voraus sein.

Dies liegt daran, dass sich die Pflanze derzeit im Winterschlaf befindet. Das bedeutet, dass der Saftfluss in der Pflanze in Ruhe ist. Wenn die Außentemperaturen wieder steigen, setzt der Saftfluss wieder ein und die Knospen der Pflanzen werden dicker und öffnen sich. Wir wollen den Rhythmus einer Pflanze so wenig wie möglich stören und vor allem dafür sorgen, dass die Pflanze im Frühjahr an ihrem neuen Platz gut wurzeln kann.

Geben Sie den Pflanzen Zeit, beschädigte Wurzeln zu reparieren
Das Wurzelsystem einer Pflanze ist entscheidend für das Wohlbefinden einer Pflanze. Nicht nur zum Verankern der Pflanze, sondern vor allem zum Aufnehmen von Wasser und Nährstoffen. Pflanzen nehmen Stoffe nur über die feinen Haarwurzeln auf, die sich an den Wurzelspitzen befinden. Eine Pflanze kann ohne die Haarwurzeln nicht wachsen. Beim Umpflanzen werden fast immer die Wurzeln beschädigt und ein Teil der Haarwurzeln geht verloren. Im Frühjahr hat es die Pflanze nach dem Umpflanzen schwerer, weil sie mehr tun muss, um genügend neue Wurzeln zu bilden.

Der Unterschied zwischen dem Anbau im Freiland und im Topf
Das Aufstellen einer neuen Pflanze ist natürlich auch eine Form des Umpflanzens einer Pflanze: vom Züchter in Ihren Garten. Dabei werden auch Wurzeln geschädigt. Dabei kann zwischen Freiland- und Topfpflanzen unterschieden werden. Eine Topfpflanze muss nicht aus der Erde gezogen werden. Dadurch werden weniger Wurzeln beschädigt. Außerdem hat eine Pflanze, die in einem Topf gezogen wird, nicht den ganzen Tag über eine stabile Wasserversorgung. Mal ist der Boden trockener und mal hat die Pflanze wieder einen Feuchtigkeitsüberschuss. Zusammen stellt dies sicher, dass wir Topfpflanzen bis später in der Saison pflanzen können.